Was beim Kauf der Badezimmermöbel zu beachten ist

Was beim Kauf der Badezimmermöbel zu beachten ist

Wer in eine neue Wohnung zieht oder gar ein Haus baut, hat bestimmte Vorstellungen, wie das neue Heim aussehen soll. Für viele ist das Badezimmer dabei ein wichtiger Punkt. Denn auch in der neuen Umgebung soll es eine Wohlfühloase sein und nicht nur Funktionalität für den schnellen Morgen bieten. Worauf Sie bei dem Kauf von Badezimmermöbeln achten sollten, verraten die folgenden Zeilen.

Wenig Platz bringt große Herausforderungen

Je kleiner das Bad, desto schwieriger wird die Aufgabe: Dann müssen Badezimmermöbel genau geplant werden. Passt eine Kommode noch rein? Ist der Eckschrank zu viel? Messen Sie genau aus, welchen Platz ihnen im Badezimmer zur Verfügung steht. Im Internet und in vielen Möbelhäusern gibt es Online-Raumplaner, mit denen Sie die verschiedenen Möglichkeiten virtuell einmal ausprobieren können. Achten Sie vor allem auf clevere Lösungen, um Duschgel, Handtücher und Co ordentlich unterbringen zu können. So manche Details lassen sich auch praktisch an die Wand schrauben!

Wer viel Platz hat, kann leichter aus dem vollen schöpfen. Doch auch bei großen Bädern kann es schnell zu viel werden: Übertreiben Sie es nicht und bringen Sie nicht zu viele Badezimmermöbel hinein. Dann wirkt das einstige große Badezimmer schnell klein und voll gestellt. Manchmal ist weniger auch mehr!

Verschiedene Elemente – Abgestimmtes Design

Weiße Fliesen und weiße Möbel – dieses klassische Design gehört in Badezimmern der Vergangenheit an. Hochglanzoptik, Holzmöbel oder Möbel als Wasserhyazinthe sind in den letzten Jahren angesagt. Der Look im Badezimmer hat sich gemausert. Wählen Sie daher alle Möbel in einem Design aus, um einen einheitlichen Look zu gewährleisten. Die Accessoires sollten ebenfalls zum Look passen.

Aber Achtung: Nicht alle Designs von Badezimmermöbeln sind für alle Bäder gemacht. Wer nur ein kleines Reich sein Eigen zählt, sollte nicht auf dunkle Möbel zurückgreifen. Diese lassen das Badezimmer noch kleiner und enger wirken.

Zudem sollten Sie auch darauf achten, dass die Möbel für das Bad konzipiert sind. Oberflächen sollten versiegelt sein, denn im Badezimmer spielen Nässe und Feuchtigkeit eine große Rolle!

Das Waschbecken: Wichtige Auswahlkriterien

Doch nicht nur Schränke, Spiegel und Co sind wichtig für das Badezimmer. Auch das Waschbecken spielt eine zentrale Rolle. Unterschätzen Sie dessen Bedeutung nicht. Viele Badezimmerplaner wissen nicht, dass ein Waschbecken auch auf Maß gefertigt werden kann. Nutzen Sie in diesem Bereich den vorhandenen Raum.

Ein Doppelwaschtisch ist der Traum von vielen Paaren, aber nicht immer die beste Lösung – die meisten Menschen nutzen das Bad nicht zu zweit. Ein integrierter Trockenarbeitsplatz ist optimal zum Schminken, Rasieren und Co.

Auch das Waschbecken sollte sich farblich in das vorhandene Badezimmerdesign einfügen. Aber fast noch wichtiger ist der integrierte Stauraum, den ein Waschbecken mit sich bringen kann. Im Unterschrank empfehlen sich eher Schubladen als Türen – denn diese bieten mehr Ordnung und sind bequemer zu handhaben.

Spieglein, Spieglein an der Wand …

Eine weitere Qual der Wahl entsteht bei dem Spiegel: Soll es ein einzelner Spiegel sein oder sogar ein Spiegelschrank? Der Spiegel ist nicht nur ein wichtiger Helfer beim morgendlichen Styling. Eine hier integrierte Beleuchtung kann die gesamte Stimmung des Badezimmers beeinflussen. Moderne Objekte haben die Lichtquelle oft direkt in der Glasfläche integriert.

Vor allem wer wenig Platz im Bad hat und Stauraum benötigt, sollte zum Spiegelschrank greifen. Denn hier befindet sich alles Notwendige in greifbarer Nähe. Spiegelschränke haben zudem auch den Vorteil, dass sie eine andere Perspektive bieten – die Schranktür ein wenig geneigt und schon lassen sich Seitenscheitel und Hinterkopf überprüfen.

Die Entscheidung zwischen Spiegel und Spiegelschrank ist generell individuell – wie die gesamte Badezimmereinrichtung. Doch allgemein gilt: Erlaubt ist, was gefällt!